Der Stifter Erhard Friedrich

Der Stifter Erhard Friedrich

erhardfriedrichErhard Friedrich war ein erfolgreicher Verleger, der sein Unternehmen nach dem Krieg aus dem Nichts aufgebaut hat. Der von ihm gegründete Friedrich Verlag ist auch heute noch (als Tochter des Klett Verlages) eines der führenden Häuser für Fachzeitschriften aus den bereichen Kultur und Pädagogik.

Erhard Friedrich lag die wissenschaftliche Entwicklung dieser Bereiche sehr am Herzen. Für ihn waren schulische Ausbildung und künstlerische Entfaltung wesentliche Einflussfaktoren für die Entwicklung einer offenen und freien Gesellschaft. Daher widmete er den Zweck seiner Stiftung der Förderung dieser Bereiche.

Er gründete sie 1997 gemeinsam mit seiner Frau. Der umtriebige Unternehmer war der Überzeugung, dass es Institutionen braucht, die eine staatlich unabhängige Förderung von Forschung ermöglichen.

1927
Geboren am 4. August in Ladeburg (Kreis Burg) als Sohn eines Landwirts.

1934
Besuch der Volksschule.

1938
Eintritt in die staatliche Oberschule in Barby an der Elbe.

1949
Nach einer Ausbildung tritt er eine Stelle beim Steueramt in Burg an.

1950
Flucht mit seiner Frau Hanne-Lore Friedrich in den Westen - Tätigkeit in der Abonnement-Werbung für die Hannoversche Allgemeine Zeitung und erste Wohnung in Hannover.

1956
Beginnendes Engagement als Anzeigenvertreter für hannoversche Bühnen.

1959
Die "Firma Friedrich" verlegt den Almanach der hannoverschen Volksbühne.

1960
In Zusammenarbeit mit dem Volksbühnengeschäftsführer und Theaterkritiker Henning Rischbieter startet das Zeitschriftenprojekt "Theater heute". Später folgte die Zeitschrift "Opernwelt".
Umzug nach Velber bei Hannover.
Aufbau und Führung des Erhard Friedrich Verlages.

Am 23. September 2005 stirbt Erhard Friedrich.

Der Friedrich Verlag wurde nach dem Tode Erhard Friedrichs 2005 zu 100 Prozent von der Klett Verlagsgruppe übernommen. Heute sind im Verlagshaus in Velber bei Hannover rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Mit über 45 Zeitschriften zum Fachunterricht in der Grundschule und in weiterführenden Schulen bietet der Verlag Lehrerinnen und Lehrern Orientierung und Unterstützung. Die Zeitschriften des Verlages "Praxis Deutsch", "Kunst+Unterricht", "Unterricht Biologie", "Mathematik lehren" oder die "Grundschulzeitschrift" sind sind in der Fachwelt ein anerkanntes und weit verbreitetes Medium. Über 2500 Autorinnen und Autoren veröffentlichen dort ihr Fachwissen zu den Themen berufliche Praxis in Kindergarten, Schule und Pflege. Weitere Informationen finden Sie unter www.friedrich-verlag.de